Alte Möbel leben wieder

Keine Ahnung, ob es nur mir so geht, aber ich finde, heut zu Tage werden kaum noch schöne Möbel hergestellt.

In den 70 er Jahren waren die Möbelstücke noch so lebendig und einzigartig, heute sind sie so kantig und ohne Wiedererkennungswert!

Deshalb kann ich sehr schlecht an Sperrmüllhaufen von Haushaltsauflösungen vorbei gehen ohne das ich mit einem kleinen Herzschmerz leider erkennen muss, dass unsere Bude voll ist und ich nicht jedes Möbelstück retten kann.

Ein paar der Geretteten, die von mir neu restauriert und teilweise umfunktioniert wurden, seht ihr hier.



 Es gibt wieder etwas Neues in der Villa Pelletti. Ausnahmsweise mal nichts Genähtes! ;-) Wir haben uns auch mal was gekauft, eine so wundevolle Pseudo-Kaminumrandung, für den nicht vorhandenen Kamin! Mit ein paar Holzscheiten und einer Lichterkette ist es aber auch sehr gemütlich geworden! Immerhin kommt jetzt der alte Orgalschrankrest unserer Kirche noch besser zur Geltung! ...Wunderbar... :-D


Dies war ein Türblatt eines alten Orgelschrankes aus unserer Kirche, jetzt ist es eine dekorative Tafel in unserem Esszimmer.
Dies war ein Türblatt eines alten Orgelschrankes aus unserer Kirche, jetzt ist es eine dekorative Tafel in unserem Esszimmer.


Eine alte Schrankrückwand wurde zur Tafel in unserer Küche



Dieses alte Sideboard (ca. 50 er Jahre) war braun und hatte eine korkfarbene Oberseite.

Leider hatte der Holzwurm 3/4 des gesamten Schrankes zerfressen, so mussten wir sämtliche Platten austauschen, was leider auch mit uneingeplanten Kosten einher ging.

Ein bisschen Farbe, ein paar neue Handgriffe (die Originalgriffe wurden nämlich in den 70er Jahren durch wirklich hässliche Plastikgriffe ersetzt) und etwas Goldfarbe und Kohlestift und schon war der der neue Hingucker unseres Wohnzimmers fertig.

Das beste: ein altes Familienerbstück hat statt der Mülldeponie eine neues Zuhause gefunden!



Dieser Bilderrahmen war trist braun und an vielen Ecken abgebrochen.

Ich habe ihn mit Modelliermasse in den Urzustand zurückgebracht, ihn goldfarben lackiert und anschließend mit Kohlestift auf "alt" gemacht.

Noch schnell ein Bild rein gemalt und schon ist der Flohmarktfund für 8 € ein echter Hingucker geworden.



Oma´s alter Lehnstuhl. Ja was soll man sagen, seine Holzbestandteile waren braun und sein Polster orangefarben gemustert. Nach vier Anstrichen ist er nun weiß und ein paar neue Polster mussten auch her, denn die noch mit Rosshaar gefütterten Polster mufften ein wenig! Das mit dem polstern ist nicht ganz so perfekt geworden, aber zweckmäßig! Erstaunlicherweise hat das mit den Ziernieten an den Ohren besser geklappt! Die Rückenlehnenknöpfe fehlen noch, die muss ich noch neu beziehen.



Dieser Holzrahmen (aus dessen Innenteil/tür ich die Esszimmertafel gefertigt habe) war auch Bestandteil des Orgelschrankes unserer Kirche.

Wie kann man etwas so Schönes wegwerfen?

Er bekam nur einen neuen Anstrich und jetzt macht er unser Esszimmer gleich viel gemütlicher.

Leider habe ich zu spät gemerkt, was alles bei der Renovierung der Kirche auf den Müll geworfen wurde.

Als ich kam um diese 2 letzten Teile zu retten, da hatte ein Mann mit einer Kettensäge schon alles kurz und klein gemacht!

All die uralten Sitzbänke und Schränkchen...

Mein Herz hat geblutet, das kann ich euch sagen!




Nähen macht irgendwie süchtig!


 

Wie kam es zu dem Namen Villa Pelletti?

 

Im August 2008 wurde aus einem kleinen alten renovierungsbedürftigen Haus

mit viel Liebe und Hingabe (und manchmal auch Verzweiflung) die Villa Pelletti,

in der heute viele kreative Dinge entstehen....

Der Name entstand in der Zeit, in der das Häuschen eine neue Heizung bekam (eine Pelletheizung).

Uns nannte man  nur noch "die Pellettis" und so kam es das wir uns kurzerhand entschieden auf unserem Haus ein Schild anzubringen und so wurde daraus

Die Villa Pelletti